Die Herkunftsbezeichnung Jumilla ist kein Ziersiegel. Sie ist die Regel, die sagt, woher die Traube kommt, wie sie erzogen wird und was Jumilla-Wein heißen darf. Der Kontrollrat wacht über Weinberg, Erträge und Etikett, damit der Name nicht verwässert.
Ein Gebiet zu beiden Seiten zweier Provinzen
Die D.O. umfasst Jumilla in Murcia und mehrere Gemeinden in Albacete —Hellín, Tobarra, Ontur, Fuente-Álamo und Montealegre del Castillo—. Die Landschaft ist dieselbe: Gobelet-Reben, Trockenfeldbau, arme Böden und ein Himmel, der nicht vergibt. Gerade diese Härte gibt Weine mit schwarzer Frucht, Tannin und Höhenfrische.
Die Monastrell als Fahne
Mehr als die Hälfte der Fläche steht unter Monastrell. Der Rest —Syrah, Tempranillo, Cabernet, Merlot, Petit Verdot und Weiße wie Chardonnay oder Verdejo— ist zugelassen, um die Erzählung zu ergänzen, nicht sie zu ersetzen. Bei Delampa keltern wir unter dieser D.O., seit das Haus besteht: 1922.